Der Winter – Ein Gedicht

Wenn die Frösche und die Unken
sich nicht mehr in die Tümpel tunken

Wenn die Sonne nicht mehr brennt
und man sieht am Firmament

nur noch schwarze Tropfen fallen
ja dann – so geht es doch fast allen

spricht man in düstrem Unterton
Hurra! Die Winterdepression

fährt uns allen in die Glieder
alle Jahre immer wieder

Man sitzt daheim man lauscht dem Regen
und möchte sich nicht mehr bewegen

Man möchte weder Blumengießen
noch die graue Stadt genießen

Morgens, mittags, abends schlafen –
das Bett wird jetzt zum Rettungshafen

Der Fernseher wird Haus und Herd
die Fernbedienung goldes Wert

So langsam freut man sich am Dunkeln
die Pickel wachsen zu Furunkeln

Ja endlich – Raum für Selbstmitleid
Oh du schöne Winterzeit